BIOGRAFIE

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Die griechisch-zypriotische Sopranistin Elena Patsalidou entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für das Singen und folgte ihrem Traum, auf internationalen Opernbühnen aufzutreten. Sie absolvierte ihren Bachelor im Operngesang an der Ionischen Universität Korfu und ihr Masterstudium Gesang/Oper an der Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« in Dresden.

Elena hat bereits während ihres Studiums zahlreiche Bühnenerfahrungen gesammelt. Sie trat bis heute in diversen Opernproduktionen auf, unter anderem als Clorinda (»La Cenerentola«) bei Opera Classica, Serpina (»La Serva Padrona«) bei dem Internationalen Kypria Festival 2020, Frasquita (»Carmen«) bei Opera Classica sowie bei der Opernwerkstatt am Rhein, Barbarina (»Le Nozze di Figaro«) und Sand-/Taumännchen (»Hänsel und Gretel«) beim Mittelsächsischen Theater, Echo (»Ariadne auf Naxos«) bei den Landesbühnen Sachsen und mit der Titelpartie in »Dido and Aeneas« (St. Georgs Kirche, Korfu) unter der musikalischen Leitung des australischen Barockspezialisten Stanley Ritchie. 

Die Sopranistin pflegt zudem ein umfangreiches Konzert- und Liedrepertoire. Sie wirkte beim 12. Festival der geistlichen Musik von Patmos und beim Festival »Gegen den Strom« in Bad Ems mit, sowie an verschiedenen Konzerten mit u.a. dem Staatsoperettenorchester Dresden, Jenaer Philharmonie, Dresdner Sinfonikern, Sinfonie-Orchester Zypern und Rhein-Main Philharmonikern. Ihr Konzert-Repertoire umfasst u.a., die Krönungsmesse in C-Dur (Mozart), Vespro della Beata Vergine (Monteverdi), Stabat Mater (Pergolesi), Gloria (Vivaldi) und Requiem (Fauré).

Elena Patsalidou ist Preisträgerin zahlreicher Gesangswettbewerbe, wie zum Beispiel 1. Preis beim Kyrenia Opera Vocal Competition 2019, 3. Preis beim Internationalen Giulio Perotti Gesangswettbewerb 2013 und war Semifinalistin beim renommierten Internationalen Gesangswettbewerb Competizione dell 'Opera 2019 in Sotschi. Außerdem ist die Sopranistin Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Dresden 2022.

Konzertreisen führten sie nach Italien (Basilika San Marco, Venedig), Österreich (Kongresszentrum Villach), Armenien (Operntheater Jerewan) und Serbien (Jugoslawisches Dramatheater Belgrad). Bei den Osterfestspielen Salzburg 2015 sang sie in Cavalleria Rusticana/Pagliacci mit dem Sächsischen Staatsopernchor Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann. Mit dem bayerischen Ensemble I Virtuosi Ambulanti sang sie 2020 als Solistin beim exklusiven Projekt »Belcanto in Bayern« in München.

Sie arbeitete mit verschiedenen Dirigenten wie Jan Michael Horstmann, Raoul Grüneis, Alkis Baltas und Peter Seymour zusammen. Im Rahmen mehrerer Meisterkurse, hatte sie die Gelegenheit mit renommierten Künstlern, wie Christophe Rousset (Workshop über Claudio Monteverdi’s Opern »L’incoronazione di Poppea« und »Il ritorno d’Ulisse in patria«), Walter Moore, Barbara Bonney, Helga Wagner und Janet Williams zusammenzuarbeiten. Privater Gesangsunterricht bei dem Professor KS Matthias Henneberg runden ihre bisherige Ausbildung ab.

2021 nahm sie am Projekt »Song of Hellas« in Ars Augusta e.V. teil, wo sie, anlässlich der 200 Jahre nach der griechischen Revolution, eine Auswahl philhellenischer Lieder für die dazugehörige CD aufnahm. Das Projekt wurde unter der Schirmherrschaft der Kommission »Griechenland 2021« durchgeführt.

Ihr aktuelles Engagement ist an der Semperoper Dresden, wo sie als Solistin in der Neuproduktion »Peer Gynt« die erste Jente singt. Außerdem gibt sie ihr Rollendebüt als Valencienne (»Die Lustige Witwe«) mit Opera Classica Productions und singt als Solistin mit dem Ensemble Musica Sancta, u.a. in der Französischen Kirche am Berliner Gendarmenmarkt.